Szenarien

Mark-a-Spot eignet sich für verschiedene Einsatzzwecke. Durch die offene Architektur der Software werden kaum Grenzen gesetzt. Statt teurer Einzelentwicklungen, aufwändigen GIS- oder CMS-Integrationen, können kategorisierte Sachdaten auf einfachstem Wege erfasst, georeferenziert und in der Karte dargestellt werden. Durch die verbreitet eingesetzte Google Maps oder OpenStreetMaps Usability, werden sich Besucher auf der Plattform “zuhause” fühlen und ihre Aufmerksamkeit auf die inhaltliche Ausrichtung des Systems richten:

Transparentes Anliegenmanagement

Mark-a-Spot orientiert sich seit der Konzeptionsphase am Best-Practice des Maerker Brandenburg und FixMyStreet. Bürger melden Infrastrukturprobleme als Hinweise aus Ihrem Wohnumfeld. Vom klappernden Kanaldeckel bis zur defekten Laterne. Die zuständigen Fachämter oder stadteigenen Betriebe werden automatisch benachrichtigt und können direkt reagieren.

Statusänderungen und Bearbeitungsvermerkte werden im verständlichen Ampelsystem sowohl im Stadtportal als auch per E-Mail, RSS oder Twitter-DM zurückgemeldet.
Neu ab 1.5. Bürgern melden direkt via Mobiltelefon über ihre Twitter-App.

Bürgerbeteiligung “Raumanalyse”

Im Rahmen eines interkommunalen Projektes möchte die Kreisfreie Stadt A mit den kleineren umliegenden kreisangehörigen Städten B und C von ihren Bürgern erfahren, wo Schwerpunkte in der Stadt- und Regionalentwicklung gesehen werden.

Die Ergebnisse und Planungsempfehlungen werden durch die beteiligten Verwaltungen über eine Mark-a-Spot Installation kategorisiert, in Form von Markern in der Karte eingestellt und näher beschrieben.

Besucher der Website können diese Empfehlungen über Mark-a-Spot direkt bewerten und kommentieren. Dadurch wird den Entscheidungsträgern der beteiligten Kommunen eine erste Orientierung gegeben, welche Maßnahmen mit Priorität zu behandeln sind.

Bürgerbeteiligung “Ideen für Musterstadt”

Der Ortsverband einer  im Stadtrat vertretenen Partei nutzt Mark-a-Spot im Sinne eines politischen “Ideen-Managements”. Der Nutzen liegt hierbei in der Verortung, Kommentierung und Bewertung von öffentlichen Diskursen. Die Kernfrage, die an die Bürger gestellt wird, lautet:

“Wo sollen Veränderungen und Verbesserungen herbeigeführt werden?”

Ähnliche Projekte sind im Bundesgebiet bereits durch verschiedene Parteien initiiert worden.

Beteiligungsplattform “ROB (Raum ohne Barrieren)”

Die Beratungsstelle “B”  für Menschen mit Behinderung der Stadt X plant Mark-a-Spot als Plattform zur Erhebung und Darstellung von Barrieren im öffentlichen Raum. Mit sehr geringen Aufwänden wandelt sich Mark-a-Spot zu einer Dialogplattform zur Darstellung von städtebaulichen Schwachstellen. Die Standardkategorien werden wie folgt geändert:

  • Sehen, Tasten (Ampel, Bordstein, Hindernis, fehlende Beleuchtung)
  • Erreichen (Stufen, Reichweiten, Reichhöhen, Weg verstellt)
  • Mobilität (Kein Behindertenparkplatz, Weg verstellt)
  • Verstehen (fehlende Information, Fehlende Führung, Hilfestellung)

Politische Entscheidungsträger in X erhalten somit aussagekräftige Entscheidungshilfen für zukünftige Investitionen in diesem Bereich. Besondere Brennpunkte werden schnell erkennbar und können effizienter auf  ihren Modernisierungsbedarf geprüft werden.

Der inzwischen erreichte Grad der Barrierefreiheit von Mark-a-Spot schließt hierbei die Nutzung durch Menschen mit Behinderungen nicht aus.